Lange Reise wird belohnt

Als Jahresabschluss wartete ein ganz besonderes Auswärtsspiel auf die Mannschaft des SSV: Zum Nachholspiel ging nach Höpfingen im schönen „badisch Sibirien“.

Nach der Anfahrt durch den wunderschön verschneiten Odenwald fiel es zunächst schwer sich auf das eigentliche Ziel der Expedition zu konzentrieren. Glücklicherweise konnte aber auch die gastgebende Mannschaft vom TSV Höpfingen keinen großen Profit aus der Anfangsträgheit des SSV schlagen. Der anfängliche 1:6-Rückstand wurde schon beim zwischenzeitlichen 8:8 ausgeglichen. Der erste Satz ging am Ende dank einer Serie von 10 Punkten etwas deutlich mit 25:13 an den SSV.

Trotzdem war allen klar, dass die gezeigte Leistung nicht für einen Durchmarsch reichen würde. Außerdem sollte den zahlreichen Zuschauern in der Großen Sporthalle von Höpfingen ja auch etwas geboten werden. Also hieß es für den zweiten Satz sowohl die Konzentration am Netz als auch die Beweglichkeit in der Abwehr zu verbessern.

Mit dem Seitenwechsel änderten sich auch die Vorzeichen. Schnell führte der SSV mit 8:3 und diesmal waren es die Höpfinger, die sich wieder auf 8:8 herankämpften und dabei auch weiterhin von fehlender Konzentration unserer Mannschaft profitierten. Den ausgeglichenen Satz mit Fehlern auf beiden Seiten konnte am Ende aber erneut der SSV mit 25:19 für sich verbuchen.

Doch noch immer waren zu viele Individualfehler zu beklagen, was nun im nächsten Satz abgestellt werden sollte. Im dritten Abschnitt ergab sich ein ausgeglichener Satz, bei dem auch endlich Punkte aus der Abwehr heraus gewonnen wurden. Leider wurde der Vorsprung, der zwischenzeitlich 6 Punkte betrug, wieder aus der Hand gegeben und Höpfingen konnte zum 20:20 ausgleichen. Nachdem die nächsten vier Punkte aber an den SSV gingen, schien die Sache gelaufen und jeder wollte nun etwas eigensinnig selbst den Matchball versenken. So musste beim Stand von 24:23 eine Auszeit her, um nocheinmal das Ziel zu klären: „Puunkt, Puunkt!!“ Da wir auf der Bank nur wenig Alternativen zu Verfügung hatten und Wechsel im Prinzip ausgeschlossen waren, konnte das Motto nur heißen: „Jetzt oder später“ Die Mannschaft entschied sich für später, ließ die Gastgeber ausgleichen und entschied erst die nächsten beiden Ballwechsel für sich.

Am Ende steht ein 3:0, dass der gezeigten Leistung etwas schmeichelt. Trotzdem nehmen wir die Punkte gerne mit auf die zweistündige Heimfahrt und überwintern auf dem zweiten Tabellenplatz.

Ein frohes Fest und guten Rutsch!

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