2 gewonnen oder 1 verloren?

…diese Frage stellte sich den Beteiligten hinsichtlich der Punkteausbeute nach dem 2. Spieltag der schon zu Beginn „ungewöhnlichen“ Saison. Doch eins nach dem anderen…

Nachdem schon im Vorfeld des Wochenendes einiges an vereinsinternen Klärungen stattfinden musste – Corona, Verletzungen und Abwesenheiten lassen grüßen – traf man letzten Endes ohne Zuspieler, aber dennoch mit einer gewissen Zuversicht im Gepäck zum Gastspiel in Bruchsal ein. Dankenswerterweise hatte die D3 trotz eigenem Doppelspieltag auf Julia Flüchter verzichtet, so dass zumindest ein Mindestmaß an Flexibiltät gegeben war.

Satz 1 begann mit der Option „2 Zuspieler aus dem Außen-/Dia-Lager“ aka Töni und Anas. Nach anfänglichem Einfindungswirrwarr stabilisierten sich die Aktionen zusehends und mit fortdauerndem Satzverlauf zogen die Mannheimer Damen dank guter Angriffe und sicherer Aufschläge dem erfahrenen Team aus Bruchsal davon. Ergebnis…25:17.

Trotz einiger Schwankungen zu Beginn und auch im Mittelteil des zweiten Satzes, konnte dieser dank eines beherzten Schlussspurtes mit 25:22 für die Nord-Nordbadenerinnen entschieden werden.
Satz 3 sah einen total missratenen Beginn. Ohne wirklichen Zugriff aufs Spielgeschehen, lag man schnell 1:7 zurück. Der Kampfgeist stimmte zwar, aber irgendwie war die angestrebte Aufholjagd ein äußerst zähes Unterfangen. Auch nicht besonders hilfreich, dass plötzlich auch der Aufschlag zum Problemfall wurde. Ein ums andere Mal segelte der Ball mal knapper mal weiter ins Aus. So endete dieser Durchgang mit einem unschönen 23:25.

Satz Vier sollte wieder Besserung bringen. Doch abermals geriet man empfindlich ins Hintertreffen. Auch diverse Umstellungen durch den Coach sorgten nicht für nachaltige Besserung. Inzwischen war man zum Plan B „Zuspiel nur mit Anas“ geswitched – doch auch dies verhinderte ein durch unsichere Annahmen und immer noch sehr fehlerhafte Aufschläge geprägtes 24:26 nicht.

Der TieBreak musste also die Entscheidung bringen. Und auch der verletzt zuschauenden Zuspiel-Jessy schwante nicht Gutes, als beim Seitenwechsel ein gefährliches 5:8 die Anzeigetafel zierte. Gerade noch rechtzeitig schafften es die SSV Mädels jedoch, sich auf die bis jetzt im Training erarbeiteten Tugenden zu besinnen. Und so konnte dank einer Willensleistung dieser finale Durchgang doch noch mit 15:13 nach Hause gebracht werden. Und weil beim SSV auch immer ein wenig Hollywood mit am Start ist, war der Matchball passenderweise unserer D3-Verstärkung höchstselbst vorbehalten – super gemacht, Julia! Und natürlich auch einen großen Dank unseren „Aushilfszuspielern“ für ihren ungewohnten Einsatz fürs Team.

Auch wenn es vermeintlich nach einem verlorenen Punkt aussieht, muss man ob der gegebenen suboptimalen Rahmenbedingungen konstatieren: Es waren letztlich 2 gewonnene Zähler, die aus Bruchsal mit nach Mannheim gebracht werden konnten.

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