Schwarzer Tag

Die U14/2 erwischte beim Turnier in Hohensachsen einen kohlrabenschwarzen Tag.

Dabei war die Mannschaft erstmals in Bestbesetzung am Start. Sechs motivierte Mädels machten sich auf den Weg in die Halle in Hohensachsen.

Gleich die Auftaktpartie gegen die ausrichtende SG Hohensachsen hatte alles zu bieten, was diesen Tag so „unvergesslich“ machen wird. Nach einem 6:25 (!) im ersten Satz, nahm der Gegner etwas den Druck heraus. Der SSV zeigte sich stabiler und holte sich sogar mit 26:24 den zweiten. Selbst im Entscheidungssatz, als Hohensachsen wieder die beste Vier spielen ließ, blieb das Spiel lange ausgeglichen. Zwei Aufschlagsfehler zu Ende des Satzes machten aber alle Hoffnungen zunichte.

Nachdem man Hohensachsen für die beste Mannschaft des Turnier hielt, sollte gegen Wiesloch der erste Sieg her. Doch statt an die gute Leistung anzuknüpfen, gelang es den Mädels in drei Sätzen sage und schreibe 30 Aufschlagsfehler und auch sonst noch reichlich Unterstützung für die Gegner zu produzieren. Einem mühsamen 28:26 folgte ein 29:31. Der dritte war ebenso knapp, aber es sollte nicht reichen: 13:15 hieß die zweite Niederlage und sicherer Abstieg in die Bezirksliga. Viel mehr schmerzte allerdings das Spielerische, das an diesem Tag definitiv zu kurz kam.

Im abschließenden Spiel gegen TV Bretten ging es also nur noch um die Ehre. Die Leistung war nicht hervorragend, aber das 20:25 und 17:25 war zumindest phasenweise ansehnlich.

Es gibt einfach solche Tage, da wäre man am liebsten im Bett geblieben. Dieser Tag in Hohensachsen gehört sicherlich dazu. Schade vor allem, dass viele Elemente, die zuletzt im Training einstudiert wurden, überhaupt nicht gelangen. Jetzt muss man sich bis zum 11. Januar gedulden, um eine neue Chance zu bekommen. Es gibt noch viel zu tun.

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