Trainingslager 2013- „Mit Ute muss man sich nicht gut stellen, denn schließlich muss nur sie gut stellen.“

Tja wo soll ich denn überhaupt anfangen. Der Frischling berichtet von diesem einmaligen Trainingslager im hessischen Kirchheim.

Aber von Anfang an: Freitag verbrachten die meisten mit dem leidigen Thema Anreise. Ein apokalyptischer Autocrash auf der A67 brachte uns stolze 4 Stunden Anreise ein und ein anschließendes wohl verdientes spätes Abendessen.

Das abendliche Programm löste sich aufgrund von übermäßiger Müdigkeit dann doch recht schnell auf aber auch nur, um am nächsten Morgen frisch und munter um 7.30 Richtung Frühstück zu fahren. 8.30 hieß es dann Trainingsbeginn in der Eishalle.

Nachdem auch wir dann irgendwann warm waren und den Geruch von Halle, Bällen, Schweiß und wohl duftenden Knieschonern genießen konnten, schlugen wir etwa zwei Stunden alles kurz und klein, um den vernichtenden Mörderangriffsschlag zu trainieren. Ein wenig Abwehr noch dazu und schon waren die 3 Stunden auch wie im Flug vergangen und es ging.-welch’ Überraschung- zum Essen. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir draußen speisen, bevor es nach einem kurzen Powernap für einige wieder zurück an den Ball ging. Diesmal hieß es Block Block Block und wir sprangen muntere zwei Stunden lang am Netz herum.

Anschließend ging es zu einer sehr ertragreichen Besprechung in den Tagungsraum, in der wir Teamaufgaben verteilten, Mannschafts- und Spielführer bestimmten und das Spiel gegen Handschuhsheim von letzter Saison analysierten. Nach einer kleinen Selbstreflexions- und Zielrunde kamen wir zu dem Fazit: Ein bisschen mehr Freude, ein bisschen mehr Spaß, dann wird die Liga auch gehalten diese Saison! Aber hallo!

Eine kleine Trainingseinheit zum Sprungaufschlag später, freuten wir uns schon alle wie Honigkuchenpferde auf den hoch angepriesenen Whirlpool, doch dann der eiskalte Schock: DEFEKT! So mussten wir mit dem anderen Becken vorlieb nehmen und danach-welch’ Überraschung- zum Essen kullern. Mit müden Beinen und Armen fanden wir den Weg im Dunkeln noch hoch auf unseren persönlichen Berg, um bei Delikatessschnaps, und feinem Cocktail „Spain“ den Abend mit Utivity und Activity ausklingen zu lassen. Von sterbenden Schwänen, Gabelstaplerfahrern und Herzinfarkten (oder eben auch Herzschrittmachern) über Domina, Zittergras und lineare Approximation: Der Kreativität waren wahrlich keine Grenzen gesetzt und mittels prickelnden Alkoholkonsums stieg die Stimmung innerhalb von 0 auf 100. Dennoch spürte jeder den intensiven Volleyballtag und musste sich irgendwann die Treppe hoch ins Bett quälen, bis der Wecker einige Stunden später auch schon wieder gnadenlos klingelte. Weiter ging’s-welch’ Überraschung- zum Frühstück und einer weiteren Trainingseinheit gemeinsam mit der zweiten Damenmannschaft. Diesmal ging es an den „Blind Block“ und die Annahme. Hinterher gab es eine verdiente letzte Dusche und-„welch’ Überraschung- ein letztes, ausnahmsweise mal, warmes Mittagessen.

Auf dem Rückweg ging es bei den meisten Autos schneller als die Polizei erlaubt, sodass am Sonntag und im Auto noch ordentlich Schlaf nachgeholt werden konnte.

Zusammengefasst war dieses Trainingslager eine wunderbare Gelegenheit, als Mannschaft, als Team und als Haufen verrückter, lieber Menschen zwei geniale Tage zu erleben, die man so schnell nicht vergessen wird. Denn, wie wir alle wissen: „Mit Ute muss man sich nicht gut stellen, denn sie muss eigentlich nur gut stellen!“

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