Am ersten richtigen Heimspieltag der Herren einmal Pfui und einmal HUIIII !!!

Zum ersten Doppelspieltag des SSV war fast die gesamte Mannschaft vertreten. Los ging es mit der Partie gegen den Heidelberger TV. Der SSV war vom ersten Punkt an hellwach, und so entwickelte sich ein Spiel zwischen zwei ebenbürtigen Gegnern, dass durch einsatzbereite Defensive und kraftvolle Angriffe geprägt war. Beim Stand von 15:15 hatten die Vogelstänger leider einen kleinen Hänger, der Gegner konnte ohne viel Gegenwehr auf 20:15 davonziehen und machte dann den Sack zu. Der 1. Satz ging letztendlich 25:19 verloren. Im 2. Satz bot sich ähnliches. Der engagiert zu Werke gehende SSV bot dem Gegner mindestens Paroli, jedoch konnte kein Punktevorsprung aufgebaut werden. Kurz vor Ende des Satzes reichten den Heidelbergern ein paar starke Bälle, und der Satz war 25:22 entschieden. Im 3.Satz konnte der SSV endlich davonziehen. Früh hatte man eine 4-Punkte-Führung, die bis zum Stand von 18:14 gehalten wurde. Und dann kam er: Der wohl größte Hänger seit langem! Gute Aufschläge des Gegners gepaart mit Unvermögen in der Annahme und zu wenig Courage im Angriff. Der HTV holte bis auf 18:18 auf, um dann gemütlich in Führung zu gehen und den Satz letztendlich 25:18 zu gewinnen. 11 Punkte in Folge abgegeben. Kein Wunder, dass nach dem Spiel erst einmal Sprachlosigkeit und Verdruss herrschte.

Kaffee und Kuchen halfen, die Niederlage zu verdauen, und eine Jetzt-erst-recht-Stimmung kam auf. Als nächster Gegner stand Sandhausen auf dem Platz, die ihrerseits am Spieltag zuvor die Heidelberger bezwungen hatten. Hier zeigte der SSV nun, was er kann. Druckvolle Angriffe, gut gesetzte Blocks und vor allem Einsatzbereitschaft in der Defensive. Um jeden Ball wurde gekämpft, und so gewann man sogar ein paar „Unmögliche“. Im 1. Satz spielte der SSV sich so früh eine Führung heraus, die bis Satzende gehalten werden konnte. Zwar wurde es am Schluss noch einmal knapp, aber dank gut gesetzter Auszeiten konnte Vogelstang den Satz noch mit 25:23 nach Hause bringen.Im 2. Satz half auch der Gegner ein bisschen mit, und so konnte ein schnelles 25:13 verbucht werden. Insbesondere die zum ersten Mal geschlossen auf dem Platz stehende polnische Angriffsmauer konnte sich hier in Szene setzen. Im dritten Satz kam der SSV dann nicht so richtig in Fahrt, und so lag Sandhausen schließlich 22:19 in Führung. Vogelstang nahm eine Auszeit, und man peitschte sich gegenseitig mit „Free Cuba“ hoch. Mit hoher Konzentration und ohne einen Fehler ging der SSV danach wieder zu Werke, und so konnte der Satz noch 25:23 gewonnen werden. Die Freude war groß!

Abends gab es dann traditionell im Lindbergh das SSV-Bankett. Ein Teil der Mannschaft ließ es sich danach nicht nehmen, nebenan im Blue Tower den Sieg gebührend zu feiern. Dieses Spiel endete dann morgens um halb vier. Spielstand hier: 3:0 für Cuba Libre!

PT

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