Angekommen

Nach dem etwas unglücklichen Auftakt wollte, ja musste sich die U14 an ihrem zweiten Verbandsliga-Spieltag steigern. Doch danach sah es zunächst nicht aus.

Denn der Spielplan hatte den SSV vor eine harte Aufgabe gestellt: es ging gegen die beiden bisher verlustpunktfreien SVK Beiertheim und TV Brötzingen. Man musste also eigentlich mit dem Schlimmsten rechnen. Doch zunächst musste die erste Aufgabe erfüllt werden: die rechtzeitige Anreise ins ferne Brötzingen (Pforzheim). Diese Aufgabe wurde „mit Bravour“ erledigt.

Und auch der Spielbeginn gegen die starken Beiertheimerinnen ließ sich nicht schlecht an. Zwar sah man schnell, dass es schwer werden würde, das Spiel siegreich abzuschließen. Doch zeigten die SSV-Mädchen zu Beginn des Spiels, dass man sich nicht ganz kampflos geschlagen geben wollte. Doch mit jeder Spielminute schwand die Zuversicht. Immer wieder bekam der SSV die harten Aufgaben um die Ohren geschossen. Letztlich war man völlig chancenlos, musste den zweiten Satz gar mit 3:25 abgeben. Eine Höchststrafe.

Zum Glück gab es aber noch ein zweites Spiel an diesem Tag. Mit Brötzingen war wiederum ein harter Brocken auf der anderen Feldseite. Doch von Anfang an zeigten die SSV-Mädchen endlich, dass sie mehr können, als sie bis dahin hatten zeigen können. Der erste Satz wurde noch klar abgegeben, aber im zweiten Durchgang lief es auf einmal besser. Nun bewegte man sich, stimmte sich untereinander lautstark ab und spielte mit echter und sichtbarer Motivation den bisher besten Satz der Saison. Beim Stand von 18:22 sah alles nach einer Niederlage aus, doch eine Serie brachte den SSV auf 23:23 heran.

Dass der SSV den Satz dann doch noch mit 23:25 verloren geben musste, schmerzte zwar im ersten Moment. Die Freude über die deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem ersten Spieltag überwog am Ende jedoch klar. Der SSV ist auch bei der U14 in der Verbandsliga angekommen!

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