Kangaroos 2.0 oder doch nicht?

Es war ein großer und gewagter Schritt: eine komplett neu zusammengewürfelte Mannschaft wollte das Erbe der „alten“ Kangaroos in der B-Klasse im Pfälzer Mixed-Volleyball antreten. Neuer Schwung, hohe spielerische Qualität, viel Spaß und bessere Integration mit den anderen Mixed-SpielerInnen im SSV – das waren die „bescheidenen“ Ziele für das erste Jahr.

Nun ist die Saison vorbei und der Abstieg in die C-Klasse beschlossene Sache. War es das also? Ist der Versuch Kangaroos 2.0 gescheitert?

Klare Antwort: Nein!

Sicher muss man gestehen, dass der Abstieg schmerzlich ist und dass man sich eingestehen muss, dass man es nicht geschafft hat, das unfraglich vorhandene spielerische Potential immer umzusetzen. Das ist enttäuschend und bitter.

Und dennoch haben die Kangaroos in der abgelaufenen Saison zueinander gefunden, es hat sich – trotz teilweise widriger Verhältnisse – ein Zusammenhalt gebildet, der nun dazu führt, dass trotz Abstiegs keinerlei Missklänge oder gar Abgänge zu verzeichnen waren.

Nicht unterschlagen darf man auch nicht die Spieltage, an denen endlich einmal der berühmte Knoten geplatzt war und sich die Kangaroos von ihrer besten Seite zeigten.

Der letzte Spieltag der regulären Runde war aber irgendwie Spiegelbild für die Saison: zwar war der Wille klar zu erkennen, doch lastete ein zu großer Druck auf der Mannschaft. Zu groß, um damit im ersten Jahr ihres Bestehens schon problemlos umgehen zu können.

Die Ausfälle von Spieler/Innen wie Silvia (beruflich für ein halbes Jahr nicht in Mannheim), Tankred (Meniskus-OP) und Tom (Bandscheibe) sollen zwar keine Ausrede bieten, müssen aber an dieser Stelle auch einmal genannt sein.

Und dass dann ausgerechnet bei den entscheidenden Relegationsspielen sowohl Tom (verletzt) als auch Andzrei (Arbeit) nicht dabei sein konnten, war nun wirklich Pech. Es sollte wohl nicht sein und jetzt muss man in der C-Klasse zeigen, was man drauf hat.

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