Enttäuschung

Im Rückspiel gegen die SG Ketsch-Brühl sollte Revanche genommen werden für ein verkorkstes Hinspiel. Es kam anders.

Zunächst aber stand mit der DJK Hockenheim der aktuelle Tabellenführer auf der anderen Spielfeld-Seite. Ohne Stammzuspielerin Gabi Diller (Grippe) und Mannschaftsführerin Jule Di Nunzio (Knieprobleme) hatte der SSV fast schon erwartungsgemäß dem druckvollen Spiel der Hockenheimerinnen nur in wenigen Phasen den Spiels etwas entgegen zu setzen. Nur im dritten und damit letzten Satz des Spiels gelangen den SSV-Damen einige schöne Spielzüge, sodass dieser Durchgang „nur“ mit 20:25 abgegeben wurde.

Alle Konzentration also auf das zweite Spiel des Tages. Das Hinspiel gegen die langjährigen Rivalen aus Brühl hatte der SSV noch nach dem Doppel-Bänderriss bei Karin Katschmer und Atta Braun wegen zu weniger Spielerinnen aufgeben müssen. Gegen den Tabellenletzten war ein Sieg heute eigentlich Pflicht. Doch wie so oft, wenn der Druck zu hoch wird, lief zunächst nichts so recht zusammen. Stattdessen dominierten die Gäste mit fehlerfreiem Angriffsspiel die Partie scheinbar nach Belieben. Die Folge war ein allzu deutliches 16:25 aus Sicht des SSV.

Doch wer nun den SSV am Boden sah, wurde eines Besseren belehrt. Denn mit einem Mal waren die SSV-Damen im Spiel, beherrschten nun ihrerseits die Begegnung und brachten die Gäste ein ums andere Mal in Verlegenheit. Das 25:15 war verdienter Lohn für eine überzeugende Leistung.

Leider entpuppte sich die Spielfreude aus Durchgang 2 als Strohfeuer. Was in den beiden anschließenden Sätzen passierte, will man deswegen eigentlich auch schnell vergessen: reihenweise Eigenfehler, kaum Druck im Angriff und dann auch noch Aufschlagfehler in den ungünstigsten Momenten. Am Ende stand ein frustrierendes 1:3, das vor allem aufgrund der Art und Weise, wie es zustande kam, allen zu denken gab.

Doch alles hilft nichts. Nun heißt es: Kopf hoch, weiter trainieren und die nächsten Chancen nutzen. Die Zeit der Endspiele hat begonnen.

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