U16 macht den Anfang

Was noch vor wenigen Wochen wie eine Utopie klang, ist heute Realität geworden – die Beach-Volleyball-Felder des SSV Vogelstang waren Austragungsort der nordbadischen Meisterschaft U16 weiblich. Die positiv-dynamische Corona-Lage erlaubte Lockerungen auch für den Sport und erst so waren auch die Meisterschaften möglich geworden.

Etwas traurig, dass das Starterfeld mit gerade einmal vier Teams äußerst dünn besetzt war. Unter den insgesamt 8 Spielerinnen befanden sich stattliche 5 vom SSV – viele Vereine scheinen noch in Corona-Lethargie zu verharren, teilweise sind die Corona-Zahlen in anderen Landkreisen aber auch noch nicht so gut wie in Mannheim oder es gelten bei gleichen Zahlen andere lokale Verordnungen, sodass noch nicht überall der Sport überhaupt wieder möglich ist.

Das tat der Spannung indes keinen Abbruch, schließlich geht es bei den nordbadischen Meisterschaften beim Beachen immer auch um die direkte Qualifikation zu deutschen Meisterschaften. Und der Spielplan schien einen perfekten Spannungsbogen zu schaffen. Denn als letzte Spiele im Modus Jeder-gegen-Jeden kam es parallel zu einem direkten Spiel um Platz 3 und einem Finale um die Meisterschaft.

Im Spiel um Platz 3 standen sich das SSV-Team Bustos Bernal/Klllus und das Duo Ulinski/​Wardelmann vom TV Bretten gegenüber. Im ersten Satz zeigten die SSV-Mädchen eine blitzsaubere Leistung und brachten die körperlich überlegenen Brettenerinnen von Anfang an in Bedrängnis. In Satz 2 riss der Faden beim jungen SSV-Team aber überraschend und dafür spielten die Brettener nun sehr stabil auf. Aber Bustos Bernal/Klllus konterten in Satz 3, hielten das Spiel bis 13:13 ausgeglichen und mussten sich erst am Ende mit 13:15 geschlagen geben.

Parallel dazu lief bereits das Endspiel. Auf der einen Seite das Team Slabinski/Hoeger mit SSV-Jugendspielerin Tessi Hoeger sowie Diana Slabinski (TV Brötzingen/TV Bretten) und auf der anderen Seite das „reine“ SSV-Team Flüchter/Jacobs, die leicht favorisiert ins Endspiel gingen. Doch schien die Favoriten-Rolle zu schwer zu lasten. Dagegen spielten Slabinski/Hoeger fast fehlerfrei auf. Entsprechend deutlich endete der erste Satz mit 15:6. Mehr Spannung in Durchgang 2, aber Slabinski/Hoeger hatten in den entscheidenden Momenten stets die besseren Antworten. 15:12 hieß es am Ende – Spiel, Satz, Sieg und direkte Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft ans Team „Slabi/Tessi“.

Corona-konformer Jubel

Vom 09. bis 11. Juli geht es für die Qualifizierten nach Barby (Sachsen-Anhalt). Das betrifft neben den nordbadischen Meistern vermutlich auch das Team Flüchter/Jacobs. Viel Erfolg!

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