3. Spieltag für U13/2

Die zweite U13-Mannschaft des SSV trat zu ihrem dritten Turnier in Ettlingen an.

Bei regnerischem Wetter machte sich zu früher Morgenstunde ein kleiner Tross von SSV-Spielerinnen, Trainerin und Eltern auf den Weg ins ferne Ettlingen, wo der 3. Spieltag anstand.

Nach dem tollen 2. Platz beim letzten Turnier war das SSV-Team in der Gesamtrangliste der Saison so weit nach vorn gekommen, dass man sich dieses Mal in der Landesliga mit anderen Mannschaften messen sollte. Man war vielleicht nicht krasser Außenseiter, aber es war klar, dass die heutigen Gegner stärker sein würden.

Es dauerte auch nicht lange, ehe die SSV-Mädchen das am eigenen Leib erfahren mussten. Die SG Hohensachsen erwies sich im ersten Spiel mit SSV-Beteiligung schnell als zu stark. Auch in Spiel 2 schien man gegen den Ausrichter von der VSG Ettlingen/Rüppurr chancenlos zu sein. Doch nach verlorenem ersten Satz fing sich das junge SSV-Team allmählich und spielte munter mit. Der 2. Satz war bis zum Ende ausgeglichen, das bessere Ende hatten leider die Gegner. Aber: das 23:25 machte Mut – hier konnte doch noch etwas gehen!

Mit viel Schwung ging es ins dritte Spiel des Tages gegen den SV Sinsheim. Vor allem im ersten Durchgang war es ein Spiel mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. In den entscheidenden Momenten fehlte aber sowohl die Konstanz als auch das Quäntchen Glück beim SSV. Mit 22:25 und 10:25 wurde also die dritte Niederlage kassiert.

Dann also gegen den Heidelberger TV – so die Meinung aller. Die hatten zwar etwas überraschend gegen Hohensachsen gewonnen, aber die SSV-Mädchen waren voller Zuversicht. Und es wurde tatsächlich zum besten Spiel des SSV. Viel umjubelt gewann man dann auch den ersten Satz – das tat richtig gut und war auch hochverdient. Satz 2 ging dafür an Heidelberg, sodass der Entscheidungssatz her musste. Damit hatte der SSV beim letzten Turnier schon gute Erfahrungen gemacht und zwei ihrer drei Spiele gewonnen. Der Satz wurde zu einer nervlichen Zerreißprobe für Spielerinnen, Trainerin und Fans, denn bis zum Ende war nicht abzusehen, wer die Oberhand behalten würde. Es sollte Heidelberg sein – 12:15 hieß es nach Spielende aus Sicht des SSV. Da war die Enttäuschung schon groß.

Dabei hatte die Mannschaft insgesamt einen wirklich guten Spieltag erlebt. Jede einzelne Spielerin zeigte sich deutlich verbessert, nur waren leider auch die Gegner in der Landesliga von einem anderen Kaliber. Es ist alles andere als ein Beinbruch, dass man beim nächsten Mal wieder in der Bezirksliga an den Start geht. Denn Edda, Lena, Liv, Lora, Pelin und Sofia werden sich zusammen mit Trainerin Viki bis dahin weiter steigern und dann wieder für den SSV angreifen!

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