Damen 2 gegen Feudenheim: We fought till the end!

Nachdem der SSV am letzten Spieltag mit 2:3 knapp unterlegen war, strotzte man am Samstag, den 18.10. voller Motivation. Mit genau sechs Spielerinnen kamen wir gut gelaunt in Feudenheim an.

Zwanzig Minuten vor Spielbeginn war das Schiedsgericht Ladenburgs immer noch nicht aufgetaucht, sodass sich Volker, der Trainer unserer 1. Damenmannschaft, sowie zwei dort Mitspielende, Lena und Sarah, dankenswerterweise dazu bereiterklärten, unser Spiel gegen den ASC zu pfeifen.

Doch das Spiel fing nicht so gut an wie erhofft: durch eine ungenaue Annahme und leichte Schläge lagen wir schnell 2:7 zurück. Unsere Trainerin Ute nahm nun eine Auszeit, um uns klarzumachen, dass wir endlich Gas geben müssen, um richtig ins Spiel reinzukommen. Durch einige Aufschläge sowohl kurz gespielte Bälle in den „Vogelstangsee“ konnten wir endlich punkten. Dadurch gewannen wir unser Selbstvertrauen zurück und zwei Aufschlagsserien von Jule und Vanessa folgten, sodass wir uns auf einmal bei einem Punktestand von 22:22 wiederfanden. Geht doch!

Da war Feudenheim erst einmal baff und nahm innerhalb einer Minute gleich zwei Auszeiten.

Wir waren nun total in Hochform aufgelaufen und sicherten uns mithilfe von Anna-Christina unsere letzten zwei Punkte zum Satzgewinn.

So spannend wollten wir es im nächsten Satz nicht machen, sondern von Anfang an Punkte erspielen. Doch erneut schafften wir es nicht, konstant und druckvoll zu spielen. Schnell fanden wir uns bei einem Punktestand von 7:13 wieder, sodass Ute nun eine Auszeit nahm, um uns wachzurütteln. Danach erspielten wir uns wieder einige Punkte, aber aufgrund einiger Leichtsinnsfehler sowie einer unsauberen Technik verloren wir umso mehr. 13:21 stand es auf einmal für den ASC, sodass Ute abermals eine Auszeit nahm, um noch einmal an unseren Kampfgeist zu appellieren und uns aufforderte, endlich so zu spielen, wie wir es wirklich können.

Von diesen Worten gestärkt, gingen wir zurück aufs Feld und wollten noch einige schöne Ballwechsel spielen, da so manche den Satz schon für verloren glaubte. Mithilfe einiger starker Aufschläge seitens unserer Spielführerin Vanessa fanden wir wieder ins Spiel. Nun war der Kampfgeist vollends entfacht und jetzt wurde angegriffen und auch der ein oder andere Ball landete kurz gepritscht im Vogelstangsee.

Plötzlich zeigte die Punktetafel 22:18 für den SSV. Kaum zu glauben! Das fand wohl auch der Feudenheimer Trainer, der bei diesem Punktestand eine Auszeit nahm. Der SSV hatte fünf Punkte aufgeholt, während der ASC gerade mal einen einzigen auf seinem Konto verbuchen konnte.

Gepackt vom Ehrgeiz, wollten wir diesen Satz nun auf keinen Fall hergeben und konzentrierten uns auf die letzten paar Bälle. Wie im vorherigen Satz war es an Anna-Christina, die letzten Angaben zu machen. Durch einen Mix aus Konzentration und Anspannung gelang es uns schließlich, diesen miserabel begonnenen Satz mit 25:23 doch zu gewinnen.

Die Freude war riesig und man nahm sich nun vor, definitiv einen besseren Satzbeginn hinzulegen. Jedoch wurde auch diesmal wieder nichts daraus, sodass uns Ute in der Auszeit wieder einen Tritt in unseren mentalen Allerwertesten verpassen musste (Punktestand 9:13).

Danach schien endlich der Funke bei uns übergesprungen zu sein, der SSV legte mithilfe einer druckvollen Aufschlagsserie von Lisa und einigen variablen Aktionen nach, sodass es plötzlich 21:21 stand.

Nun wollte man endlich den Sack zu machen und erkämpfte sich drei weitere Punkte (24:22). Nun fehlte nur noch ein einziger Punkt für einen glatten 3:0 Sieg des SSV. Die ASC Mädels wollten sich aber nicht geschlagen geben, starteten einen guten Angriff, spielten mal einen Ball in die Lücke und schwuups! stand es auf einmal 24:24.

Die Nerven der SSV Mädels sowie auch der Zuschauer lagen blank, alle wollten sich nun endlich die hart umkämpften drei Punkte holen. Ute handelte in diesem Moment richtig und beruhigte uns in der Auszeit. Sie motivierte uns, jetzt alles zu geben und uns die letzten zwei Punkte zu holen.

Davon gestärkt gingen wir wieder zurück ins Feld, zwar angespannt, aber ehrgeizig.

Die Feudenheimer waren mittlerweile jedoch richtig in Gang gekommen und erzielten abermals einen Punkt.

Nun hatte sich die Situation komplett geändert und dem Gegner fehlte lediglich ein Punkt zum Satzgewinn.

Doch ein Block von Jessy verschaffte dem SSV den Ausgleich zum 25:25. Jeder spürte nun: Da war sie, unsere zweite Chance! Jetzt müssen wir sie nutzen.

Und als hätte Anna-Christina nie etwas anderes gemacht, schlug sie wieder einmal souverän die nächsten zwei Angaben, sodass das Spiel endlich gewonnen war.

„So sehn Sieger aus, schalalalala, so sehn Sieger aus, schaaaaalalalalalalaaaaa“ tönte es nun klar vernehmlich durch die Halle und der SSV gewann freudestrahlend sein erstes Spiel der Saison.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Schiedsgericht der 1.Damen (Volker, Lena, Sarah), ohne welches das Spiel wahrscheinlich abgesagt worden wäre!

Und natürlich einen Riesendank an alle mitgereisten Fans: Ihr habt ordentlich Stimmung gemacht, ihr seid super!

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