Die 1. Damenmannschaft des SSV zeigt Nerven

Zu Beginn der Rückrunde wollten die SSVlerinnen endlich ihre ersten drei Punkte nach Hause holen – und zunächst sah es auch tatsächlich so aus, als sollte dies gegen Gastgeber TSV Handschuhsheim gelingen.

Bereits im 1. Satz waren die SSV-Damen voll da und zeigten ein großartiges Spiel mit einer stabilen Annahme und variablen Angriffen, denen der Gegner wenig entgegenzusetzen hatte. Auch durch druckvolle Aufschläge wurde der TSV immer wieder in Bedrängnis gebracht. Angeheizt durch die gute Stimmung auf und neben dem Feld konnte man sich im Laufe des Satzes absetzen, der schließlich mit einem deutlichen 25:19 an den SSV ging.

Schwungvoll starteten die SSVlerinnen auch in den 2. Satz, wodurch ein ordentlicher Vorsprung herausgespielt werden konnte. Der SSV lag mit 22:15 in Führung, als das Spiel plötzlich kippte. Eine unerklärliche Nervosität schien sich auf dem Feld breitzumachen, die Damen des SSV spielten auf einmal vorsichtig, wodurch die Annahme nicht mehr nach vorne ans Netz kam und es an Durchschlagskraft im Angriff fehlte. Auch landete so mancher Ball unnötig im Netz oder Aus. Der TSV bekam daher Aufwind, machte selbst kaum noch Fehler, weshalb der SSV den 2. Satz schließlich mit 24:26 abgeben musste.

Im 3. Satz wollte man es besser machen. Erneut erspielten sich die SSV-Damen einen Vorsprung von 20:15, doch irgendwie war der Wurm drin. Der SSV bekam auf einmal die Angaben und Angriffe des Gegners nicht mehr unter Kontrolle, sodass schließlich auch dieser Satz mit 22:25 verloren wurde.

Auch im 4. Satz wurde es noch einmal spannend, denn es handelte sich nun um ein recht ausgeglichenes Spiel, in dem es keiner der beiden Mannschaften gelang, sich deutlich abzusetzen. Am Ende stand ein für den SSV ärgerliches 23:25, wodurch das Spiel endgültig verloren gegeben werden musste.

Durch die 1:3 Niederlage konnten die SSVlerinnen trotz einer in vielen Phasen sehr guten Mannschaftsleistung keine Punkte sammeln. Nun muss daran gearbeitet werden, bis zum nächsten Spieltag in drei Wochen die Nerven in den Griff zu bekommen, damit endlich der erste 3-Punkte-Sieg verzeichnet werden kann.

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