Der Nikolaus brachte allen etwas – Ein Spieltag mit Höhen und Tiefen

Der Kampf um die Tabellenspitze ist eröffnet und die Flying Kangaroos wollen gerne ein Wörtchen mitreden.

Mutterstadt, Sonntag-Morgen 9Uhr. Mannheimer und Maudacher Gäste warten vor verschlossener Halle auf den Nikolaus – ähm die Gastgeber, die sich nach einem akademischen Viertel schließlich doch noch ihrer Gäste erbarmen und die Pforten für einen turbulenten Spieltag öffnen.

Das Auftaktspiel bestritten die Gastgeber der TSG Mutterstadt und Maudach. Es ließ sich nicht verleugnen, dass ein Sonntag-Morgen besser für Ausschlafen und Brunch geeignet ist. Diese Ausgeglichenheit zeigte sich mit einem 2:2 / 81:92 schließlich auch im Ergebnis.

Beim zweiten Spiel der Gastgeber gegen die Flying Kangaroos schienen nun doch so langsam alle Parteien aufzuwachen. Mutterstadt konnte gleich zu Beginn des ersten Satzes auftrumpfen und ging schnell in Führung (25:23). Im zweiten Satz waren dann die Kangaroos endlich wach und zeigten, dass bei guter Annahme kaum ein Kraut gegen die starken Angriffe gewachsen war (20:25). Im dritten Satz zogen die Gastgeber auf 21:16 davon, bevor durch eine starke Aufholjagd der Satz noch zu Gunsten der Gäste gedreht werden konnte (22:25). Ein Punkt war sicher, die Annahme und der Abschluss im vierten Satz jedoch nicht mehr. Plötzlich standen sechs andere Kangaroos auf dem Feld – hätte man meinen können. Und so gab man den vierten Satz klar an den Gastgeber ab (25:16).

Spiel drei verlief – erstaunlicher weise – ähnlich ab. Nur dass diesmal zunächst die Kangaroos in Vorlage gingen (25:20) und Maudach im zweiten Satz ausgleichen konnte (19:25). Der dritte Satz ging fulminant los, die Kangaroos lagen schnell mit 9:1 vorn und gaben diesen Satz auch nicht mehr ab (25:16). Stabiles Aufbauspiel und entschlossene Angriffe prägten diesen Satz und ließen einmal mehr das spielerische Potential aufblitzen, bevor im letzten Satz des Tages wieder eine andere Mannschaft auf das Feld zu gehen schien. 16:22 lagen die Kangaroos mal wieder hinten bevor sie begannen, die Jagd auf den Sieg zu eröffnen. Beim Spielstand von 23:22 und nur noch 2 Punkte vom Sieg entfernt, vergaben die Kangaroos die Chance auf den Sieg und mussten sich doch noch 23:25 geschlagen geben – Ach was! Was heißt hier „geschlagen“?!

Zwei Unentschieden, keine Niederlage waren im Kampf um die Tabellenspitze eine gute Ausbeute und mit den zwei noch ausstehenden Spielen haben es die Flying Kangaroos selber in der Hand, als Tabellenführer sogar in die Rückrunde zu starten.

Na denn – Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

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