Sharks angeschlagen äh… –gebissen!!!

Nach dem nicht ganz so bissigen Spieltag am 20. Januar wollten die Sharks knapp eine Woche später eigentlich gegen den Tabellenkeller auf Beutezug gehen. Aber es kam alles ganz anders. Fangen wir der Reihe nach an…

Am Montag die erste Hiobsbotschaft, „Hau drauf- Susi“ darf Ihre Hauptflosse drei Wochen lang nicht im Sport bewegen, der erste Ausfall. Am Dienstag folgten mit „Antibiotika–Tom“ und „Halsweh–Oliver“ die nächsten Ausfälle. Da auch der Rest des Schwarms nicht gerade fit war (Jürgen und Nicole hatten Schulter und Christian Achillessehne) bzw. „Karnevalshai – Michael“ max. für die ersten 2 Spiele zur Verfügung stand, wurde eine Verlegung ins Auge gefasst.

Leider kam aber die manchmal nicht ganz gelungene Organisation im NVV zum tragen, beide Gegner konnte an keinem der Ausweichtermine, auch nicht am offiziellen Nachholspieltag antreten. Da auch die Möglichkeit, Spiel 1 und 2 zu machen, abgelehnt wurde, gingen die Hai auf die Suche nach Ersatztieren.

Mit Kiril, der zufällig mal wieder Zeit hatte und „Kangaroo–Paul“ (nur für Spiel 2) wurde dann auch Ersatz gefunden. Also lasst die Spiele beginnen!!!

Aber schon die Anreise nach Mosbach wurde zur Geduldsprobe, da auf dem Spielplan eine falsche Halle angegeben war. Letzten Endes kamen wir mit fast 30 Minuten Verspätung in die Halle und stießen auf erstaunte Schiedsrichter, als wir ein sofortiges Einschlage am Netz ablehnten. Dennoch waren wir für das 1. Spiel gegen Eppelheim kaum richtig warm gespielt.

Dementsprechend gestaltete sich auch der 1. Satz. Die notwendigen Umstellungen (Kiril auf Mitte und Michael auf Außen) führten eher zu Verunsicherungen als zu Punkten. Und so schwamm der 1. Satz dahin.

Im 2. Satz spielte dann Kiril Außen und Michael Mitte und es wurde besser. Leider hatte sich Kiril aber im 1. Satz am Daumen verletzt, der auf ca. die 2-3fache Größe anschwoll, so dass er schon nach wenigen Minuten gegen Christian ausgewechselt werden musste. Jetzt stand aber wieder ein besser eingespieltes Team auf dem Feld, dass trotz der oben erwähnten Handicaps Satz 2 und 3 für sich entscheiden konnte. Auch im 4. Satz lief es lange Zeit gut, die Sharks erkämpften sich eine 23 zu 17 Führung und hörten dann einfach auf. Und diese „Pause“ endete mit dem 3:15 im 5. Satz. Das war extrem bitter und völlig unnötig, die saftige Beute vor Augen und dann doch kein Hunger.

Nach einem Spiel Pause, das wiederum Eppelheim im 5. Satz für sich entschied, dem Verlust von Michael und Kiril und dem Eintreffen von Paul konnte es dann gegen Diedesheim weitergehen.

Und diesmal begannen die Sharks mit deutlich mehr Biss, die Sätze 1 und 2 waren umkämpft, aber wurden letztendlich klar gewonnen. Auch der 3. Satz war lange offen, diesmal hatte jedoch Diedesheim das bessere Ende.

Dadurch eher motiviert, dominierten wir von Beginn an den 4. Satz. Und unsere Motivation stieg, als beim Stand von 14:6 die befreundeten Koalabärchen die Halle betraten (ihr Spieltag wenige Kilometer weiter war schon zu Ende). Jetzt war Diedesheim in eigener Halle in Unterzahl. Dann stand es irgendwann 23:17 und unerklärlicherweise scheint uns dieser Spielstand nicht zu liegen. Die Gegner holte Punkt um Punkt auf, bis zum 1. Satzball.

Aber dann war Schluss. Auf einmal war zu spüren, dass die Sharks keinen 5. Satz wollten. Es wurde um jeden Punkt wieder gekämpft. Und obwohl die Diedesheimer auch beim Stand von 24:25 noch einen Satzball hatten, brachte es ihnen nichts. Die Sharks nutzten Ihre erste Chance und beendeten das Match mit 27:25.

Stark angeschlagen, aber wenigstens ein Spiel doch noch gewonnen. Das ist das Fazit des 5. Spieltages. Auf jeden Fall ist es nicht einfacher geworden, die Sharks müssen jetzt erst Recht um jeden Punkt kämpfen.

Wie es um die Aufstiegschancen noch aussieht, weiss höchsten Neptun. Die offizielle Tabelle ist auf dem Stand vom 17. November und es ist immer noch nicht geklärt, ob der Tabellenzweite überhaupt aufsteigt.

Aber bis zum nächsten Spieltag am 08. März in der IGMH können wir uns alle verarzten lassen und auskurieren. Vielleicht hätten Tam und Ishar ja besser Veterinärmedizin, Schwerpunkt Fische, studieren sollen!!!

Aber ein Hai ist wie jedes Raubtier immer dann am gefährlichsten, wenn er scheinbar ohne jede Hoffnung in die Enge getrieben wurde.

HUNGER HUNGER HUNGER!!!

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