Aufstieg oder Neuanfang?

Es hängt davon ab, aus wessen Blickwinkel man auf die neue Saison schaut. Nach Abmeldung der bisherigen 1. Damen ist es für die verbliebenen „alten“ 1. Damen ein Neuanfang. Für die 2. Damen die erste Saison in der Bezirksliga.

Aus vier Spielerinnen der bisherigen 1. Damen und der fast unveränderten 2. Damenmannschaft setzt sich die neue 1. SSV-Mannschaft zusammen – eine interessante und vielversprechende Mischung. Sicherlich strebt man als reiner Aufsteiger in erster Linie den Nicht-Abstieg an. Doch mit der Verstärkung durch die bisherigen 1. Damen kann man ein wenig weiter nach oben peilen.

Die eine oder andere der „Jungen“ hatte schon während der vergangenen Spielzeit bei Aushilfseinsätzen Bezirksliga-Luft schnuppern können. Nun freut man sich auf stärkere Gegner und damit auch bessere und interessantere Spiele. Doch darf man – trotz der fast makellosen Bilanz der 2. Damen in ihrem Aufstiegsjahr – die Liga nicht unterschätzen. Zum einen ist das Spiel etwas schneller. Zum anderen werden deutlich weniger einfache Fehler gemacht als noch in der Bezirksklasse. Viel häufiger muss man seine Punkte erspielen und kann sich nicht darauf verlassen, dass der Gegner schon seinen Fehler machen wird.

Verstecken muss man sich allerdings auch nicht. Das Potential für einen Platz im Mittelfeld steckt eigentlich in der Mannschaft. Eine echte Abschätzung der Möglichkeiten kann aber wohl erst nach den ersten echten Rundenspielen gemacht werden.

Gleich fünf neue Mannschaften spielen in der kommenden Saison in der Bezirksliga: TV Viernheim und VfB St. Leon kommen als Landesliga-Absteiger dazu, ebenso die alten Bekannten VSG Ketsch/Brühl und TSG Lützelsachsen als weitere Aufsteiger.

Die neue 1. Damenmannschaft startet mit neuen Trikots ins Rennen in der Bezirksliga – wenn das kein gutes Omen ist!

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