Zur unpassenden Zeit
Man soll mit seinem Glück ja bekanntlich nicht hadern, aber dass die F2 ausgerechnet vor dem wichtigen Spiel gegen die TG Sandhausen von einer kleinen Krankheitswelle erfasst wurde, konnte zeitlich nicht unpassender sein. Und wenn auf dem restlichen Team dann allzu viel Druck lastet, passiert, was der F2 nun eben passiert ist: man unterliegt in so einem wichtigen Spiel.
Seltsam verhalten ging es schon ins Spiel. Den Gegnern reichte eine durchschnittliche Leistung, um sich Satz 1 mit 25:19 zu holen. Wie ausgewechselt dann das Auftreten in Durchgang 2. Die Aktionen waren deutlich druckvoller und prompt schlichen sich auch mehr Fehler ins Spiel der Gegnerinnen. Das war fast eine Demonstration, wie der SSV mit 25:14 den Satz gewann.

Doch so schnell wie das Hoch aufgekommen war, verschwand es auch wieder. Reihenweise Ungenauigkeiten im SSV-Spiel machten es schwierig bis unmöglich, die entscheidenden Punkte zu machen. Scheinbar lastete gleichzeitig der große Druck auf der Mannschaft, dieses Spiel um keinen Preis verlieren zu dürfen. Aber es kam, wie man befürchten musste: Satz 3 und 4 gingen verloren und eine bittere 1:3-Niederlage musste verkraftet werden. Die Mission „Klassenerhalt“ wird damit sicher nicht leichter.
Aber auf dem Spielplan stehen noch fünf Spiele und damit genug Möglichkeiten, die entscheidenden Punkte noch zu machen. Nun heißt es: aufstehen, Krone richten und dann hoffentlich wieder in Bestbesetzung in die weiteren Spiele gehen.

