Sieg und Niederlage

Die 2. Damen haben ihren letzten Heimspieltag der Saison mit einem Sieg und einer Niederlage beendet.

Der Spieltag begann aus Sicht der SSV-Mädchen etwas ernüchternd. Denn anstatt selbst von Anfang an die Ansprüche auf einen Sieg anzumelden, fanden die Gegner vom LSV Ladenburg schnell besser in die Partie. Allzu schwankend war Annahme und Zuspiel auch auch im Angriff folgten auf eine gute Aktion zu oft zwei schlechte.

Im zweiten Durchgang dann ein anderes Bild. Vor allem die guten Aufschläge von SSV-Junggewächs Anastasia Sumejko setzten den Gegner derart unter Druck, dass es dem SSV leichter fiel, zum eigenen Spiel zu finden. Verdienter Lohn war ein 25:18. Das sollte doch Auftrieb geben!

Es schien zu funktionieren. Die Partie verlief nun sehr ausgeglichen. Keiner Mannschaft gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Beim Stand von 23:23 war noch immer alles offen. Doch im entscheidenden Moment war der Wurm wieder drin und Ladenburg hatte den Satz mit 25:23 gewonnen. Und wie so oft war diese knappe Niederlage mehr als ein Satzverlust. Denn im vierten Durchgang verfielen die SSV-Mädchen wieder zurück in ihre Spielerei aus dem ersten Satz. Die Annahme klappte nicht mehr so recht und damit der Druck auf den Gegner. Die Ladenburger ließen sich nicht zweimal bitten und holten sich mit 25:18 letztlich verdient den Satz- und Spielgewinn.

Eine Pflichtaufgabe

Das zweite Spiel des Tages für den SSV nahm den erwartet umspektakulären Verlauf: Schlierstadt konnte nur im ersten Satz die Partie ausgeglichen gestalten und musste sich nach 58 Spielminuten mit 25:20, 25:14 und 25:19 geschlagen geben. Dazu reichte auf Seite des SSV eine eher durchschnittliche Leistung. Eine echte Pflichtaufgabe.

Fazit

Die rasante Entwicklung der 2. Damen in der Vorrunde hat nicht nur für einen wahren Höhenflug in der Tabelle gesorgt, sondern auch die Phantasie so manches Zuschauers angeregt. So erscheint die Leistung der letzten Spieltage für manchen als ernüchternd – die Siege kamen einfach nicht mehr so selbstverständlich wie in der Hinrunde, zweimal unterlag man sogar Mannschaften, die man noch in der Hinrunde schlagen konnte. Und sicher war auch in der Hinrunde nicht alles Gold, was da glänzte. Unter dem Strich sollte man mit einem realistischen Blick an die Sache herangehen und wenn man das tut, sind die Leistungen dieser blutjungen Mannschaft noch immer mehr als man erwarten konnte.

Nicht jeder wird bemerkt haben, dass die Mannschaft im Spiel gegen Ladenburg erstmals im Spielsystem 5-1 spielte und das System mit Bravour funktionierte. Nicht vergessen sollte man auch, dass der Altersdurchschnitt der 13 Mädels im Kader an diesem Tag noch immer unter 14,5 liegt und Schwankungen in diesem Alter zu erwarten sind. Andererseits muss die Mannschaft ebenfalls erkennen, dass man nur mit Bestleistung in dieser Liga eine Chance hat. All das gehört zum Lernprozess dazu. Jetzt gilt es, an den Schwächen zu arbeiten und die umfraglich vorhandenen Stärken weiter auszubauen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.