Heimspieltag gegen das Spitzenduo

Zum ersten Heimspieltag im neuen Jahr hatten die Herren des SSV das Spitzendou der Landesliga zu Gast. Bisher konnte bei jedem Heimspieltag ein Match gewonnen werden. Ob diese Serie hielt, lest ihr hier…

Zum ersten Spiel galt es dem Spitzenreiter aus Feudenheim Paroli zu bieten. Nicht gerade optimal begann der Spieltag mit einer Knöchelverletzung bei Sebastian, die er sich schon beim Einschlagen zuzog. Die sowieso schon dünne Personaldecke wurde so zusätzlich angespannter. Im ersten Satz zeigte sich ein Phänomen, das beim SSV schon seit einigen Monaten zu beobachten ist: er wurde total verschlafen und ging mit 25:10 an Feudenheim. Aber auch im zweiten Satz setzte sich eine Serie fort, in dem dieser gewonnen werden konnte. Nun waren beide Mannschaften im Spiel und es konnte so richtig losgehen. Im dritten Satz konnte sich der ASC zunächst leicht absetzen, die Jungs vom SSV blieben jedoch immer in Reichweite und konnten sich zum Satzende wieder heran kämpfen. Aus einem 18:23-Rückstand wurde ein ausgeglichenes 23:23. Mit dem nächsten Ball erarbeiten sich die Feudenheimer jedoch ihren ersten Satzball. Dieser wurde vom SSV nicht nur abgewehrt, sondern gleich in einen eigenen Satzball umgewandelt. Allerdings konnten der ASC diesen wie auch die nächsten drei abwehren. Erst im fünften Anlauf gelangen dem SSV zwei Punkte in Folge und so stand es am Ende 30:28 und 2:1 nach Sätzen für den Tabellenletzten gegen den Tabellenersten.

Im vierten Satz sollte nun die Entscheidung herbei geführt werden. Zunächst konnte sich der SSV auch mit 6:1 absetzen, was den Gegner zu einer schnellen Auszeit zwang. Scheinbar fand der Trainer aber die richtigen Worte und der ASC kämpfte sich bis zum 11:11-Ausgleich heran. Bis zum 22:22 entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie mit teilweise sehr langen Ballwechseln, bei dem vor allem der SSV um jeden Punkt kämpfte. Am Ende fehlte allerdings die notwendige Konzentration und der Satz ging mit 23:25 verloren. So musste die Verlängerung entscheiden. Jedoch schien sich auf SSV-Seite niemand gedanklich auf diese Situation einstellen zu können und so fiel die Entscheidung sehr schnell mit 15:6 zugunsten unserer Gäste.

Die Möglichkeit auf die Sensation war also vertan, aber wir erinnern uns: Bisher wurde an jedem Heimspieltag ein Spiel gewonnen und nun wartete ja „nur“ der Tabellenzweite aus Käfertal. Die ersten beiden Sätze sind schnell zusammengefasst. Den ersten gewann der Gegner, den zweiten der SSV und so konnte nun wieder das Spiel beim Stand von 1:1 nach Sätzen beginnen. Nach einer kurzen Schwächephase in der Mitte des Satzes, stand es beim 21:21 wieder unentschieden. Im Gegensatz zum ersten Spiel besaßen nun aber die Gäste den längeren Atem und konnten den Satz für sich entscheiden. Im vierten Satz spielten die Käfertaler, die mit 12 Spielern angereist waren, dann ihren Trumpf und brachten noch einmal frische Kräfte aufs Feld, während die Jungs vom SSV nun ihren mittlerweile neunten Satz begannen. Die Käfertaler konnten schnell einen 3-Punkte-Vorsprung herausspielen, den sie mehr oder weniger souverän bis zum Satzende retteten.

Der SSV musste somit erstmals in dieser Saison eine Doppelniederlage einstecken. Aber mit den gezeigten Leistungen haben wir einmal mehr unsere Landesligatauglichkeit bewiesen. Nach dem unsere Heimserie gerissen ist, muss nun auch endlich der „Auswärtsfluch“ besiegt werden und die ersten Punkte aus der Ferne entführt werden. Beste Möglichkeit dazu gibt es am nächsten Sonntag, wenn unsere Mannschaft bei der TSG Wiesloch gastiert.

[FO]

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