Stadt-Derby, 2nd Edition
Nachdem man am letzten Wochenende schon im Pokal auf die Stadtkontrahenten der VSG Mannheim getroffen war und dort mit einem 2:0 siegreich das Feld verlassen konnte, hieß es nach nur einer Woche Pause erneut: Derby-Time.

Wie also sollte es dieses Mal enden. In der nach dem Abriss und kompletten Neubau völlig veränderten IGMH Halle konnten der SSV-Tross zunächst erste Erkenntnisse in der Partie der VSG gegen KA-Beiertheim sammeln. Im Anschluss daran durfte man selbst auf’s Feld und sich bei Erwärmung und Einspielen mit den neuen Rahmenbedingungen vertraut machen.
Aber letztlich hieß es auch hier 2x 9 auf 9 Meter und ein Netz datzwischen. Also los und rein in die Partie. Der Start gelang durchaus vielversprechend und schnell lag man einige Punkte in Front. Jedoch war die VSG natürlich nicht bereit, sich ohne Gegenwehr dem Schicksal zu ergeben. Und so entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, der in einer spannenden Overtime endete. Dabei gelang es den SSV Damen nicht, trotz eines Satzballes, den Sack zu zumachen, im Gegenteil durften die VSG’lerinnen das 29:27 bejubeln
Ähnliches Bild in Durchgang 2. Wieder ein guter Start des SSV und wieder verlief der Satz bis zum Begin der Schlussphase ausgeglichen. Erst dann gelang es den SSV Ladies mit starken kämpferischen Elementen und konsequenten Abschlüssen, mit 25:22 den Satzausgleich zu erzielen.
Und somit rein in Satz Nummer 3. Aber irgendwie war der Faden gerissen. Was im vorherigen Durchgang noch wie im Auto-Modus funktionierte, stellte nun ein echtes Problem dar. Weder im Aufschlag noch in den weiteren Aktionen konnte Sicherheit und Kontrolle erreicht werden und somit natürlich infolge auch kein Druck auf den Gegner ausgeübt werden. Und die VSG ließ sich nicht lange bitten. Mit steigendem Selbstvertrauen wurden die Bälle auf der SSV-Seite versenkt. Ein ernüchterndes 12:25 ließ die Köpfe zum ersten Mal in Richtung Bodenbelag zeigen.

Würde man sich in Satz Nummer 4 davon erholen können? Zumindest eine kleine Weile schien es so. Doch nach einer ausgeglichenen Anfangsphase musste man wieder abreißen lassen. Zu sicher und konstant klappten nun die Spielzüge des Gegners. Und auch wenn man sich zum Ende hin nochmals ein wenig Aufbäumen konnte, änderte dies nichts mehr am deutlichen 17:25 für die VSG.
Ein Unentschieden steht nun nach zwei Aufeinandertreffen der beiden Mannheimer Verbandsliga-Vertreter zu Buche. Man darf also gespannt sein, wie das Aufeinandertreffen in der Rückrunde verlaufen wird. Bis dahin gilt es, weiter an Automatismen und Techniken zu arbeiten, um auf die nächsten Herausforderungen vorbereitet zu sein.

