Coup du vin chaud 2007

Die Ingredienzen waren ebenso klassisch wie einfach: man nehme reichlich vorweihnachtliche Stimmung, eine Sporthalle, 54 gut gelaunte Zweier-Teams, gute Musik, viel „Vin Chaud“, drei Volleybälle und gut 12 Stunden Zeit.

Das ganze führt man zwei Tage vor Weihnachten auf dem traditionsreichen Boden der Vogelstang zusammen und lässt alles bei winterlichen Außen-Temperaturen garen. Fünf Mal orchestriert der Zeremonienmeister die 54 Teams geschickt zu neuen Ensambles und zaubert so immer wieder pikante Überraschungen in die Halle.

Als Füllung finden sich neben Kaffee und Kuchen auch Klassiker aus der italienischen Küche. Flüssigkeitsverluste bleiben ebenso kaum unausgeglichen: ein steter Zufluss von „Vin chaud“ sowie sorgsam zubereitetem Gerstenblütentee sorgt für jenen Pfiff, den das entstehende Kunstwerk benötigt.

Doch was wären die besten Zutaten ohne das richtige Ambiente? So erfüllen sphärische Klänge die vor Spannung knisternde vorweihnachtliche Luft und rundet das Oevre zu einem unvergleichlichen Erlebnis ab.

Die brodelnde Stimmung kummuliert am Ende in einem letzten Zusammentreffen der wichtigsten Ingredienzen bei der gemeinsamen Wahl der besten Einzel-Performance. Doch was letztlich zählt, bleibt das große Ganze, das Werk in seiner Gesamtheit.

Als Digestif dargereichter Vin Chaud und Lebkuchen wird von allen mit großer Freude aufgenommen. Schon macht die Runde, man könne das gleiche im kommenden Jahr wiederholen, im gleichen Rahmen, an gleichem Ort? Für die meisten ist es nicht einmal die Frage des Ob, als vielmehr des Wann! Man wird sehen, was das nächste Jahr bringt. Doch die Zeichen stehen gut, dass der Maitre auch im 9. Jahr des Jahrtausends einen Ruf aussenden wird.

Man sieht sich also!

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